Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce Lehre & Beruf

Kaufmann im E-Commerce bei der Arbeit Kaufmann im E-Commerce bei der Arbeit Kaufmann im E-Commerce bei der Arbeit

Bildungsweg:

Duale Ausbildung

Schul­abschluss:

Mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss)

Ausbildungs­dauer:

3 Jahre


Deine Stärken

  • Mündlich und schriftlich kommunizieren
  • Andere beraten und überzeugen
  • Technische Zusammenhänge verstehen

Ausbildungs- und Einstiegs­gehalt

1. Jahr 1’236 €
2. Jahr 1’320 €
3. Jahr 1’410 €
Einstieg 2’700 €

Infos zum Beruf

Was macht ein Kaufmann für E-Commerce?

Als Kauffrau bzw. Kaufmann im E-Commerce gestaltest du die digitale Shopping-Welt von morgen. In diesem Beruf bist du mitten im Herzstück des digitalen Handels. Du sorgst dafür, dass Onlineshops nicht nur gut aussehen, sondern auch erfolgreich verkaufen. Du entscheidest mit, welche Produkte angeboten und wie sie präsentiert werden. Ziel ist es, dass deine Kunden ein perfektes Einkaufserlebnis vom ersten Klick bis zur Lieferung haben.

Typische Aufgaben sind unter anderem, den Onlineshop zu pflegen und das Kundenverhalten zu analysieren. Gleichzeitig kümmerst du dich um Online-Marketing, Social Media, Produktdatenmanagement und die Auswahl von Bezahlsystemen. Dabei ist kein Tag wie der andere. Mal planst du eine Werbekampagne für neue Produkte, mal wertest du Verkaufszahlen aus, optimierst Produktseiten oder entwickelst Ideen, wie mehr Besucher zu Käufern werden. Dabei arbeitest du kreativ, strategisch und gleichzeitig sehr nah an modernen Technologien.

Typische Aufgaben als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce

Typische Aufgaben als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce

Onlineshop pflegen:

Ein guter Onlineshop lebt von einem guten und umfangreichen Angebot. Dafür wählst du Artikel aus, die in das Sortiment deines Unternehmens aufgenommen werden. Du legst neue Produkte an, schreibst Produkttexte, fügst Bilder hinzu und sorgst dafür, dass Preise, Varianten und Verfügbarkeiten immer aktuell sind.


Verkaufszahlen analysieren:

Mithilfe von Kennzahlen prüfst du, welche Produkte besonders gefragt sind, wo Kunden abspringen und wie sich Umsätze steigern lassen. Das machst du, indem du zunächst die Zielgruppe identifizierst und anschließend dessen Nutzerverhalten genaustens untersuchst. Mit den Ergebnissen passt du die Webseite anschließend an und optimierst sie.


Online-Marketing umsetzen:

Du planst Rabattaktionen, Newsletter, Social-Media-Kampagnen oder Google-Anzeigen und bringst damit mehr Besucher in den Onlineshop. Die Werbung für deine Seite schaltest du je nach Zielgruppe über verschiedene Kanäle wie Fernsehen, Radio oder soziale Medien.


Kundenservice betreuen:

Teil deiner Aufgaben ist es auch, den gesamten Kaufprozess deiner Kundschaft zu begleiten. Du beantwortest Fragen zu Bestellungen, Lieferungen oder Retouren und hilfst dabei, dass Kunden zufrieden sind. Im Hintergrund kümmerst du dich zusätzlich um den Versandprozess und die eingegangenen Zahlungen.

Hinweis: Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Unternehmen und deinen Zuständigkeiten.

Wie sieht der Berufsalltag als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce aus?

Vormittags: Onlineshop analysieren und optimieren

Dein Arbeitstag beginnt um 8:00 Uhr. Du fährst deinen Computer hoch und öffnest Programme wie Shopware, Shopify oder Google Analytics. Dort kannst du die Verkaufszahlen des Vortags prüfen. Dabei analysierst du, wie viele Besucher den Shop besucht haben, welche Produkte besonders häufig angeklickt wurden und an welcher Stelle Kunden den Kaufprozess möglicherweise abgebrochen haben. Beispielsweise prüfst du einen Bluetooth‑Kopfhörer, der zwar oft angesehen, aber nur selten gekauft wurde. Dir fällt auf, dass die Versandkosten erst sehr spät im Bestellprozess angezeigt werden. Mit dieser Erkenntnis kannst du den Shop gezielt verbessern.

Gegen 9:30 Uhr pflegst du neue Produkte in den Onlineshop ein. Dazu gehört der Produktname, der Preis, die Varianten wie Farbe oder Größe und der Lagerbestand. Damit das Produkt schnell gefunden wird, fügst du hochwertige Bilder hinzu und trägst passende Suchbegriffe ein. Besonders wichtig ist, dass du eine verkaufsstarke Produktbeschreibung formulierst, die die Vorteile des Artikels hervorhebt. Ziel ist es, dass Kunden das Produkt nicht nur schnell finden, sondern auch direkt Lust bekommen, es zu kaufen.

Später hast du noch ein Marketingmeeting mit Kollegen aus den Bereichen Werbung und Social Media. Gemeinsam plant ihr neue Rabattaktionen, saisonale Angebote oder Werbekampagnen. Ein typisches Beispiel ist eine Wochenendaktion mit 20 Prozent Frühlingsrabatt. Dafür besprecht ihr, welche Produkte beworben werden, wie Banner auf der Startseite aussehen sollen und wie Newsletter oder Instagram-Storys gestaltet werden.

Nachmittags: Kundenfragen und Retouren bearbeiten

Nach der Mittagspause beschäftigst du dich mit Kundenanfragen. Per E-Mail, Chat oder Telefon beantwortest du Fragen zu Lieferzeiten, Zahlungsmethoden, Produktdetails oder Rücksendungen. Ein junger Mann fragt zum Beispiel, ob ein Laptop-Rucksack für ein 17‑Zoll‑Gerät geeignet ist. Du prüfst die Maße und kannst ihm anschließend die richtige Größe für seinen Laptop empfehlen. Im Online‑Handel gehören auch Retouren oder Reklamationen zu deinem Alltag. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig deine freundliche und lösungsorientierte Kommunikation ist, um Kunden langfristig an den Shop zu binden.

Gegen 16:30 Uhr endet der Arbeitstag mit einem kurzen Tagesabschluss. Du dokumentierst deine erledigten Aufgaben und hältst Ergebnisse sowie Verkaufszahlen fest. Dann bereitest du deine To‑dos für den nächsten Tag vor. Dazu gehören: Weitere Produkte online stellen, die laufende Rabattaktion auswerten oder neue Ideen für die Verbesserung des Shops testen. Genau diese Mischung aus Zahlen, Kreativität, Technik und Kundenkontakt macht den Berufsalltag im E-Commerce so abwechslungsreich und zukunftsorientiert.

Wo arbeitet man als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce?

Als Kauffrau bzw. Kaufmann im E-Commerce arbeitest du in erster Linie im Büro am Computer. Deiner Tätigkeit kannst du z. B. bei Groß- und Einzelhandelsunternehmen mit Onlineshop oder direkt bei Onlinehändlern nachgehen.

Typische Arbeitsorte:

In Büro- und Besprechungsräumen
Du sitzt an einem modernen Arbeitsplatz mit mehreren Bildschirmen. Sie zeigen Verkaufszahlen, Onlineshops und aktuell laufende Marketingkampagnen. Um dich herum ist ein Team, das gemeinsam neue Ideen entwickelt. Im Büro bist du mitten im Geschehen. Du besprichst mit Kollegen neue Produkte, planst Werbeaktionen oder wertest aus, welche Artikel besonders gut laufen. In Besprechungsräumen entstehen oft die spannendsten Projekte, zum Beispiel für Social-Media-Kampagnen, Rabattaktionen oder die Verbesserung des Shops. Hier kannst du deine Kreativität einbringen, im Team Lösungen finden und direkt erleben, wie aus einer Idee ein erfolgreicher Verkauf wird.

Im Homeoffice bzw. mobil
Besonders attraktiv an diesem Beruf ist die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten. Im Homeoffice oder mobil kannst du deinen Arbeitsplatz selbst gestalten, beispielweise an einem ruhigen Schreibtisch zu Hause, mit Laptop, Headset und einer Tasse Kaffee. Du analysierst Verkaufszahlen, pflegst Produkte in den Onlineshop ein oder beantwortest Kundenanfragen und das ganz bequem von überall aus. Das Einzige, was du brauchst, ist eine stabile Internetverbindung. Diese Freiheit macht den Beruf besonders modern und zukunftsorientiert.

Gut zu wissen...
  • Elektronische Geräte sind im Online-Handel häufig mittwochs am günstigsten.
  • Der Ausbildungsberuf Kauffrau bzw. -mann im E-Commerce wurde am 01.08.2018 ins Leben gerufen.
  • Der erste Online-Kauf überhaupt wurde am 11. August 1994 getätigt.

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung Kauffrau für E-Commerce erfüllen?

Um deine Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann für E-Commerce erfolgreich zu starten, solltest du vorab ein paar Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen.

Für den täglichen Kundenkontakt benötigst du eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit. Außerdem musst du deine Kunden zu Produkten und Versandprozessen beraten. Zusätzlich hilft dir technisches Verständnis, um den Onlineshop nutzerfreundlich aufzubauen.

Stärken

Stärken

Mündlich und schriftlich kommunizieren:

Du musst mündlich und schriftlich gut kommunizieren können, da ein großer Teil deiner Arbeit der Austausch mit Interessenten, Kollegen und Geschäftspartnern ist. Kunden stellen zum Beispiel Fragen zu Produkten, Lieferzeiten oder Rücksendungen per E-Mail, Chat oder Telefon. Diese Anfragen beantwortest du freundlich, verständlich und lösungsorientiert. Auch intern ist Kommunikation wichtig, etwa bei Meetings mit dem Marketing-Team oder der Logistik.


Andere beraten und überzeugen:

Außerdem sollte ein Kaufmann im E-Commerce andere beraten und überzeugen können, weil es im Onlinehandel darum geht, Produkte möglichst attraktiv zu präsentieren und Interessenten zum Kauf zu motivieren. Das geschieht zum Beispiel durch überzeugende Produktbeschreibungen, passende Empfehlungen oder Werbeaktionen. Auch wenn Kundinnen und Kunden unsicher sind, welches Produkt am besten zu ihnen passt, ist eine gute Beratung wichtig. Gleichzeitig hilft Überzeugungskraft dabei, im Team eigene Ideen einzubringen, etwa bei Marketingkampagnen oder Shop-Optimierungen. So trägt diese Eigenschaft direkt zum Verkaufserfolg bei.


Technische Zusammenhänge verstehen:

Ebenso ist es wichtig, technische Zusammenhänge zu verstehen, da Kaufleute im E-Commerce täglich mit Onlineshops, Bezahlsystemen und Analysetools arbeiten. Sie müssen verstehen, wie Produktseiten aufgebaut sind und wie Bestellungen technisch verarbeitet werden. Wenn zum Beispiel ein Rabattcode nicht funktioniert oder ein Produkt im Shop falsch angezeigt wird, muss die Ursache erkannt und gemeinsam mit der IT gelöst werden. Nur mit technischem Verständnis können Prozesse verbessert und moderne digitale Vertriebskanäle erfolgreich genutzt werden.

Welchen Schulabschluss brauche ich für die Lehre als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce?

Für den Schulabschluss gibt es nach Berufsbildungsgesetz keine festgesetzte Regelung. Häufig fordern Arbeitgeber jedoch einen Realschulabschluss oder die Fachhochschulreife.

Ablauf und Inhalte

Wie läuft die Ausbildung zum Kaufmann für E-Commerce ab?

Die duale Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann im E-Commerce dauert in der Regel 3 Jahre. In dieser Zeit besuchst du die Berufsschule und deinen Praxisbetrieb.

Im 2. Ausbildungsjahr schreibst du deine Zwischenprüfung bzw. in diesem Fall die Abschlussprüfung Teil 1. Am Ende der Ausbildung absolvierst du dann Teil 2.

Was lernt man in der Ausbildung zur Kauffrau für E-Commerce?

Betriebliche Lehrinhalte

Betriebliche Lehrinhalte

Onlineshop gestalten:

Der Onlineshop ist das Kernstück deiner Arbeit. Täglich pflegst du Produkte in den Onlineshop ein und achtest darauf, dass Beschreibungen, Bilder und Preise aktuell sind. Zum Beispiel legst du neue Artikel an und erstellst passende Produkttexte, damit Interessierte alle wichtigen Informationen auf einen Blick finden.


Kennzahlen analysieren:

Eine wichtige Aufgabe ist es, den Onlineshop stetig zu verbessern. Dafür wertest du wichtige Kennzahlen aus, die den Erfolg sichtbar machen. Beispielsweise analysierst du Verkaufszahlen und Besucherstatistiken, um herauszufinden, welche Produkte besonders gefragt sind.


Kundenfragen beantworten:

Häufig kommt es vor, dass Kunden Fragen rund um Bestellungen, Produkte oder Lieferungen haben. Dann kontaktieren sie den Onlineshop oder genauer gesagt dich. Über E-Mails oder am Telefon gibst du freundlich Auskunft zum Lieferstatus und hilfst ihnen bei Reklamationen.


Marketing unterstützen:

Bei der Planung von Marketingaktionen beschäftigst du dich mit Fragen wie: Welche Marketingmaßnahmen im Internet kommen für das Produkt infrage? Oder: Wie gewinnen wir Neukunden und halten unsere Bestandskunden?

Inhalte in der Berufsschule

Inhalte in der Berufsschule

Onlineshop:

Der Onlineshop ist der wesentliche Bestandteil deiner Arbeit. Daher lernst du, wie dieser aufgebaut ist und funktioniert. Im Unterricht schaust du dir Strukturen und Elemente an, die für eine benutzerfreundliche Gestaltung wichtig sind. Zum Beispiel analysierst du die Navigation, die Produktkategorien und den Bestellprozess eines Onlineshops.


Werbeanzeigen:

Wie sieht die perfekte Werbung im E-Commerce aus? Das ist eine wichtige Frage. Deshalb erfährst du, wie digitale Werbeanzeigen geplant und gestaltet werden, um Kunden gezielt anzusprechen. Dazu gehören auch, Werbekampagnen für Social Media oder Suchmaschinen zu entwickeln und deren Wirkung zu bewerten.


Kaufverhalten:

Nicht jeder Mensch zeigt das gleiche Kaufverhalten, aber mit Blick auf eine bestimmte Zielgruppe kannst du dich mit Faktoren beschäftigen, die Kaufentscheidungen von Kunden beeinflussen. Diese Faktoren wie Preisaktionen, Produktbewertungen oder Werbung lernst du bestens kennen, um das Kaufverhalten verändern zu können.


Kommunikation:

Da du täglich mit Kundinnen und Kunden kommunizierst, musst du wissen, wie du dich am besten ausdrückst und wie du mit unterschiedlichen Situationen umgehst. Dafür werden dir verschiedene Kommunikationsformen für den beruflichen Alltag beigebracht. So kannst du später Kundenanfragen beantworten, Geschäftsgespräche vorbereiten und professionelle E-Mails formulieren.

Wie viel verdient man in der Lehre als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce?

Während der Lehre als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce kannst du mit folgenden Lehrlingseinkommen rechnen:

  • 1. Lehrjahr: 1’236 Euro
  • 2. Lehrjahr: 1’320 Euro
  • 3. Lehrjahr: 1’410 Euro

Du möchtest gerne mehr erfahren? Hier geht es zur Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce Gehaltsseite.

Nach der Lehre kannst du...
  • alleine einen Onlineshop aufbauen und Produkte ansprechend vermarkten.
  • spontan auf Änderungen des Marktes reagieren und Angebote anpassen.
  • flexibel von jedem Ort auf der ganzen Welt aus online arbeiten.

Karriere

Welche Fort- und Weiterbildungs­möglichkeiten gibt es als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce?

Nach der Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann im E-Commerce hast du noch viele Möglichkeiten für eine Weiterbildung.

Weiterbildungen

Weiterbildungen

Berufliche Spezialisierung:

In der Ausbildung hast du alle Bereiche im E-Commerce kennengelernt und einen Überblick erhalten. Mit einer Spezialisierung kannst du dich auf bestimmte Themen konzentrieren und dein Wissen vertiefen. Beispielsweise kannst du dich genauer mit Marktforschung, Marktbeobachtung oder Werbung sowie Verkaufsförderung beschäftigen.


Fachwirt/in Marketing:

Nach dieser Weiterbildung entwickelst du Marketingstrategien und planst Werbemaßnahmen. Du analysierst den Markt, erstellst Marketingkonzepte und setzt diese um. Dabei nutzt du auch soziale Medien und Online-Marketing. Außerdem prüfst du den Erfolg der Maßnahmen durch Umsatz und Klickzahlen.


Studium:

Mit einem Studium in Handelsbetriebswirtschaft oder Markt- und Kommunikationsforschung erhältst du tiefe wissenschaftliche Kenntnisse über den Online-Handel. Damit kannst du das Kaufverhalten und den Onlinemarkt genau analysieren und geeignete Strategien planen. So trägst du zu einem erfolgreichen Umsatz im Unternehmen bei.

Wie sind die Zukunftsaussichten als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce?

Die Zukunftsaussichten als Kaufmann für E-Commerce sind sehr gut. Die Branchen rund um den Onlinehandel wachsen stetig und sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Angebot ist nahezu grenzenlos, weshalb ein großer Teil unserer Bevölkerung lieber online als in den lokalen Geschäften shoppt. Denn neben der großen Auswahl an Produkten ist ein weiterer Grund für den Einkauf im World Wide Web, dass man seine Bestellung ganz bequem von zu Hause aus tätigen kann. Somit sind Fachkräfte im E-Commerce gefragter denn je. Wenn du Spaß an digitalen Themen, Kommunikation, Marketing und Wirtschaft mitbringst, findest du hier einen Beruf mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten.

Wie viel verdient man als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce?

Als Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce kannst du nach deiner Lehre mit einem Einstiegsgehalt von 2’700 EUR rechnen.

Du möchtest gerne mehr erfahren?

Hier geht es zur Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce Gehaltsseite.

Bewerbung

Worauf muss ich achten?

Du möchtest Kaufmann im E-Commerce werden? Damit du dir den Ausbildungsberuf deiner Träume sichern kannst, musst du nur noch die perfekte Bewerbung absenden.

So kannst du besonders in der Internet-Branche mit Lebenslauf und Anschreiben punkten:

  • Praktikum im Handel oder im Online-Bereich absolviert
  • Podcast zum Thema Onlinemarketing verfolgt
  • Umgang mit Webseiten und Social Media beherrschen

Tipp: Achte auf deine Rechtschreibung und die formellen Standards.

Zum Bewerbungsratgeber

Was ziehe ich zum Bewerbungsgespräch an?

Für dein Bewerbungsgespräch im E-Commerce solltest du modern, gepflegt und business-casual auftreten. Der Bereich ist digital und oft etwas lockerer als klassische Bank- oder Büroberufe, trotzdem solltest du professionell wirken. Allgemeine gilt: saubere, schlichte Kleidung in dezenten Farben und lieber etwas zu schick als zu lässig.

Für Männer

  • Hemd oder hochwertiges Poloshirt
  • Chinohose oder dunkle, saubere Jeans ohne Löcher
  • optional ein schlichtes Sakko
  • saubere Sneaker oder Lederschuhe

Für Frauen

  • Bluse, Strickoberteil oder schlichtes Oberteil
  • Stoffhose, Chino oder schlichte dunkle Jeans
  • Blazer optional
  • saubere Sneaker oder schlichte Schuhe
Wie gut passt der Beruf Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce zu dir?

Der Beruf Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce passt gut zu dir, wenn ...

  • ... du gerne am Computer arbeiten möchtest.
  • ... du dich für Handel und ein digitales Umfeld interessierst.
  • ... du gerne kommunizierst.

Der Beruf Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce passt weniger zu dir, wenn ...

  • ... du lieber persönlich und face-to-face mit Kunden sprichst.
  • ... du lieber draußen an der frischen Luft arbeitest.
Kauffrau / Kaufmann im E-Commerce-Quiz

Wofür steht das „E“ in E-Commerce?

Das „E“ in E-Commerce steht für „Electronic“. Übersetzt bedeutet „E-Commerce“ übrigens „elektronischer Handel“.

Du wirst in deinem Unternehmen damit beauftragt, eine Werbekampagne für ein neues Produkt zu planen. Die Zielgruppe des Artikels besteht hauptsächlich aus Jugendlichen. Welche Medien eignen sich am besten für die Werbung?

Da viele Jugendliche soziale Medien wie zum Beispiel Instagram und YouTube nutzen, liegt es nahe, dort die Werbung auszustrahlen.

Wann wurde die erste Internet-Verbindung hergestellt?

Die erste Internet-Verbindung wurde am 29. Oktober 1969 hergestellt. Bis das Internet in das Leben aller Menschen vorgedrungen ist, hat es jedoch noch viele Jahre gedauert.

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