Friseur / Friseurin Lehre & Beruf

Friseurin bei der Arbeit. Friseurin bei der Arbeit. Friseurin bei der Arbeit.

Bildungsweg:

Duale Ausbildung

Schul­abschluss:

Hauptschulabschluss

Ausbildungs­dauer:

3 Jahre


Deine Stärken

  • Andere beraten und überzeugen
  • Gewissenhaft und präzise arbeiten
  • Mündlich und schriftlich kommunizieren

Ausbildungs- und Einstiegs­gehalt

1. Jahr 730 €
2. Jahr 860 €
3. Jahr 1’000 €
Einstieg 2’250 €

Infos zum Beruf

Was macht ein Friseur?

Als Friseurin bzw. Friseur arbeitest du täglich mit Menschen und hilfst ihnen, sich wohl, selbstbewusst und schön zu fühlen. Mit Schere, Farbe und Kreativität verwandelst du Wünsche in echte Looks: ein frischer Haarschnitt für einen neuen Lebensabschnitt, eine Typveränderung, die Mut macht, oder eine elegante Frisur für einen besonderen Moment.

Bei deiner Arbeit geht es nicht nur um Technik. Du hörst zu, berätst ehrlich und erkennst, was zu Persönlichkeit, Stil und Alltag passt. Kein Kunde gleicht dem anderen, und jedes Ergebnis ist sichtbar und direkt belohnend.

Jeden Tag kannst du deine kreative Ader ausleben, Trends mitgestalten und dich ständig weiterentwickeln – ob durch neue Schnitttechniken, Farben oder Styling. Gleichzeitig ist es ein sehr sozialer Beruf: Gespräche, Lachen und echte Begegnungen gehören zu deinem Alltag.

Typische Aufgaben als Friseur / Friseurin

Typische Aufgaben als Friseur / Friseurin

Waschen, schneiden, föhnen:

Waschen, schneiden, föhnen – das ist ein Großteil deiner Aufgaben. Du gestaltest mit deinen Händen, indem du Haare wäschst, Frisuren schneidest und sie anschließend mit Föhn und Bürste in Form bringst. Aber auch Bärte stylst du mit Scheren und Rasierern für einen optimalen Look.


Färben und blondieren:

Ob die Haare heller oder dunkler werden sollen, ist ganz egal, für dich ist jede Farbe machbar. Einfacher ist es, die Haare durch Tönungen dunkler zu machen. Soll das gewünschte Ergebnis deutlich heller sein, so musst du den Haaren erst ihre natürliche Farbe durch Blondieren entziehen. Das kann die Haare schädigen, weshalb es wichtig ist, dass du dich mit Mischverhältnissen und der Einwirkdauer bestens auskennst.


Typgerecht beraten:

Nachdem du deine Kundin oder deinen Kunden freundlich begrüßt hast, fragst du nach den Wünschen und Vorstellungen, sofern du das noch nicht bei der Terminvergabe am Telefon gemacht hast. Deine Beratung ist je nach Kopfform, Haarlänge und Haardichte individuell. Dabei solltest du ein besonderes Gespür für die Vorlieben und Vorstellungen haben und nicht einfach deinen eigenen Kopf durchsetzen. Es ist aber auch wichtig, ehrlich zu sein und der Kundschaft mitzuteilen, wenn du eine bestimmte Frisur als „nicht vorteilhaft“ empfindest. Sie werden deine Ehrlichkeit zu schätzen wissen!


Stylen und schminken:

Nicht nur Haare gehören zu deiner Arbeit, sondern auch Fingernägel, Wimpern, Augenbrauen, Make-up etc. Es kann vorkommen, dass ein Rundum-Styling erwünscht ist, zum Beispiel zu besonderen Anlässen wie der eigenen Hochzeit. Eine Braut möchte künstliche Nägel, gepflegte Hände, lange Wimpern und lockige Haare inklusive Haarschmuck sowie das passende Make-up. Dann arbeitest du gewissenhaft und in ständiger Absprache mit deiner Kundin.

Hinweis: Dies ist nur ein kleiner Einblick in grundlegende Aufgaben nach der Lehre als Friseur / Friseurin. Je nach Branche und Unternehmen variieren deine Aufgaben.

Wie sieht der Berufsalltag als Friseur / Friseurin aus?

Vormittags: waschen, schneiden, föhnen und färben

8:00 Uhr: Du öffnest den Salon und bereitest deinen Arbeitsplatz vor. Um einen Überblick für den heutigen Tag zu bekommen, schaust du in deinen Terminplan.

Da kommt auch schon dein erster Kunde in den Salon. Herr Müller ist seit mehreren Jahren Stammkunde. Du begrüßt ihn freundlich und fragst, ob er wieder den gewohnten Haarschnitt möchte. Er stimmt zu und du legst ihm den Friseurumhang um, damit seine Kleidung am Ende nicht voller Haare ist. Dann wäschst du ihm die Haare im Waschbecken und beginnst anschließend, die Haare auf die gewünschte Länge zu kürzen. Währenddessen unterhaltet ihr euch über Herrn Müllers letzten Urlaub. Zum Schluss föhnst du die Haare und stylst sie so, wie Herr Müller es gerne trägt. Er bedankt sich, zahlt an der Kasse und startet mit einem frischen Haarschnitt in seinen Tag.

Frau Schneider ist deine nächste Kundin. Sie probiert gerne mal was Neues, und so soll es auch heute eine neue Frisur werden. Allerdings ist sie noch unsicher, welche. Du berätst sie, was zu ihrer Haarfarbe und Gesichtsform gut passt und schlägst einen schulterlangen Bob vor. Nach kurzem Überlegen stimmt Frau Schneider zu und freut sich auf ihre Typveränderung. Auch ihre Haare wäschst du zunächst. Da sie lange Haare hat, verwendest du zusätzliche Haarpflegeprodukte. Danach scheidest du einige Zentimeter ab und föhnst die neue Frisur trocken. Frau Schneider ist begeistert und verlässt mit einem Strahlen den Laden.

Auch Frau Becker kommt öfters, denn ihre mittlerweile weißen Haare trägt sie lieber wie gewohnt in dunkelbraun. Das bedeutet, du färbst ihren Haaransatz regelmäßig nach. Schnell mischt du die Farbe an und verteilst sie gleichmäßig mit einem Haarfärbepinsel auf dem Haaransatz. Du achtest darauf, dass möglichst wenig Farbe an die Kopfhaut kommt und stellst einen Wecker, um die Einwirkdauer nicht zu vergessen. Ist die Farbe richtig eingezogen, wäschst du die Haare und föhnst sie anschließend trocken.

Nachmittags: Bartpflege und Hausbesuch

Nach deiner Mittagspause kommt ein neuer Kunde. Herr Wagner möchte seinen Bart und seine Haare geschnitten bekommen. Du fragst detailliert nach, wie er die Frisur haben möchte und an welchen Stellen der Bart wie kurz werden soll. Je genauer du vorher ein Bild im Kopf hast, umso zufriedener ist der Kunde mit dem Ergebnis. Dann kürzt du seinen Bart und setzt sichtbare Konturen, auch seine Haare schneidest du Stück für Stück. Zwischendurch hältst du immer wieder Rücksprache, ob das Ergebnis seiner Vorstellung entspricht. Zum Schluss empfiehlst du ihm noch Pflegeprodukte für seinen Bart. Hast du deine Arbeit gut gemacht und freut sich Herr Wagner über das frische Styling, kommt er das nächste Mal wieder in deinen Salon.

Als nächsten wartet eine besondere Aufgabe auf dich. Der Friseursalon arbeitet mit einem nahegelegenen Pflegeheim zusammen. Das heißt, die Senioren müssen nicht in den Salon kommen, denn du kommst zu ihnen. Der Gemeinschaftsraum im Pflegeheim wird kurzerhand zum Friseursalon. Bei dem Hausbesuch führst du viele freundliche Gespräche und schenkst den Senioren Lebensfreude mit einem neuen Haarschnitt. Es sind keine aufwendigen Frisuren. Es geht mehr darum, die Haare wieder zu kürzen und ein pflegeleichtes Ergebnis zu erzielen, mit dem sich die Senioren wohlfühlen. Sind alle Frisuren gelungen, heißt es aufräumen. Du fegst die Haare zusammen und säuberst deine Scheren und Maschinen. Mit der Pflegeleitung machst du den nächsten Termin aus und verabschiedest dich.

Um 17:00 Uhr endet dein Arbeitstag. Auch im Salon räumst du daher auf und rechnest zum Schluss die Kasse ab. Heute hast du viele Kunden glücklich gemacht. Mit diesem positiven Gefühl startest du in den Feierabend.

Wo arbeitet man als Friseur / Friseurin?

Als Friseurin bzw. Friseur kannst du in verschiedenen Umgebungen arbeiten.

Typische Arbeitsorte:

In Friseursalons
Der Friseursalon ist wie eine Kreativwerkstatt voller Leben. Helle Spiegel, glänzende Scheren, bunte Farben und der Duft von Shampoo und Stylingprodukten schaffen eine Atmosphäre, in der Kreativität und Handwerk aufeinandertreffen. Hier entstehen individuelle Frisuren, die Menschen strahlen lassen. Jeder Tag bringt neue Kunden, neue Ideen und neue Chancen, Glück und Selbstvertrauen zu schenken.

In Verkaufsräumen
In Shops oder Kosmetikgeschäften verbindest du Styling und Beratung mit Produkten, die das Ergebnis noch perfekter machen. Kunden können direkt ausprobieren, fühlen und sich inspirieren lassen. Du bist der Styling-Experten vor Ort, zeigst Trends und begeistert Menschen für Schönheit. 

In kosmetischen Abteilungen von Hotels
Ob nach einem langen Tag, vor einer Veranstaltung oder als Teil eines Wellness-Erlebnisses - in Hotels schaffst du eine kleine Wohlfühloase für Gäste. Hier werden Haare und Styling professionell gepflegt. Es ist ein besonderer Arbeitsort, weil jeder Kunde eine entspannte, exklusive Erfahrung bekommt und du Teil von unvergesslichen Momenten wirst.

In Garderoben- bzw. Maskenräumen
Hinter den Kulissen von Theater, Film oder Shows sorgst du dafür, dass Charaktere lebendig werden. In Garderoben- oder Maskenräumen entstehen Frisuren, die Rollen unterstreichen, Bühnenauftritte zum Leben erwecken und Schauspieler strahlen lassen. Hier ist jeder Schnitt und jedes Styling Teil einer großen Inszenierung. Deine Arbeit ist kreativ, spannend und sehr abwechslungsreich.

Beim Kunden (Privaträume, Seniorenheime usw.)
Du bringst deine Kunst direkt zu den Menschen nach Hause oder in Einrichtungen. Besonders für Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität wird dein Besuch zu einem Moment der Freude, Pflege und Nähe. Mit einfühlsamer Beratung und präziser Arbeit zauberst du nicht nur schöne Frisuren, sondern schenkst Gespräche, Lächeln und Lebensqualität.

Gut zu wissen...
  • Barthaare wachsen am schnellsten, etwa 2,8 Millimeter pro Woche. Augenbrauen wachsen am langsamsten, 1,1 Millimeter pro Woche.
  • Am Tag verliert der Mensch ungefähr 40 bis 150 Haare.
  • Nur etwa 1 Prozent der Weltbevölkerung hat rote Haare.

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung Friseur erfüllen?

Du möchtest eine Ausbildung als Friseurin bzw. Friseur starten? Dann solltest du diese Stärken mitbringen.

Häufig wissen deine Kunden noch nicht genau, was sie wollen, dann berätst du sie und überzeugst mit deinem Fachwissen. Außerdem musst du gewissenhaft und präzise arbeiten, denn Haare wachsen langsam und Fehler sieht man sofort. Auch mündliches und schriftliches Kommunizieren ist wichtig, da du die Wunschfrisur vorab besprichst und dir Notizen für den nächsten Besuch machst.

Stärken

Stärken

Andere beraten und überzeugen:

Du musst nicht nur Haare schneiden, sondern die Wünsche der Kunden richtig verstehen und gleichzeitig fachkundig beraten. Viele Kunden wissen nur ungefähr, was sie möchten, oder trauen sich nicht, neue Styles auszuprobieren. Hier kommt deine Fähigkeit ins Spiel, andere freundlich, respektvoll und professionell zu überzeugen. Beispielweise möchte eine Kundin ihre Haare stark färben, aber ihr Haartyp würde darunter leiden. Du erklärst ihr die Risiken, schlägst eine schonendere Alternative vor und zeigst, wie der Look trotzdem frisch und modern wirkt.


Gewissenhaft und präzise arbeiten:

Haare sind sichtbar und dauerhaft, einmal geschnitten oder gefärbt, sieht man das Ergebnis sofort. Deshalb ist es wichtig, jeden Schnitt, jede Strähne und jede Farbe sorgfältig und präzise zu bearbeiten. Ein Moment Unachtsamkeit kann das Ergebnis ruinieren. Beim Schneiden eines Bob-Haarschnitts oder beim exakten Färben des Ansatzes musst du millimetergenau arbeiten. Nur so entsteht ein harmonisches und professionelles Ergebnis, das die Kundin zufriedenstellt und Vertrauen aufbaut.


Mündlich und schriftlich kommunizieren:

Als Friseur kommunizierst du ständig. Du hörst zu, erklärst Abläufe und gibst Empfehlungen, sowohl mündlich als auch schriftlich. Eine klare Kommunikation sorgt dafür, dass Missverständnisse vermieden werden und Kunden genau das bekommen, was sie möchten. Vor dem Styling besprichst du die Wünsche des Kunden genau und erklärst, welche Techniken und Produkte du einsetzt. Gleichzeitig notierst du die verwendeten Farben oder Schnitte, um beim nächsten Termin wieder den gleichen Look herstellen zu können.

Welchen Schulabschluss brauche ich für die Lehre als Friseur / Friseurin?

Für eine Ausbildung als Friseurin oder Friseur wird in der Regel ein Hauptschulabschluss gefordert. Damit steht deiner Bewerbung um einen Ausbildungsplatz nichts mehr im Weg!

Ablauf und Inhalte

Wie läuft eine Ausbildung zum Friseur ab?

Die duale Ausbildung als Friseurin bzw. Friseur dauert 3 Jahre. Du besuchst die Berufsschule für theoretische Inhalte und kannst dein Wissen direkt im Ausbildungsbetrieb praktisch anwenden.

Im 2. Ausbildungsjahr schreibst du die Zwischenprüfung bzw. in diesem Fall die gestreckte Abschlussprüfung Teil 1.

Danach kannst du dich auf Wahlqualifikationen spezialisieren:

  • Visagistik
  • Langhaarfrisuren
  • Haarersatz (Perücken und Toupets)
  • Coloration (färben und tönen)

Was lernt man in der Ausbildung zum Friseur?

Betriebliche Lehrinhalte

Betriebliche Lehrinhalte

Frisuren:

Es gibt lange und kurze, glatte oder lockige sowie helle und dunkle Haare. Daher lernst du, mit jedem Haartyp verschiedene Frisuren zu planen und umzusetzen. Dazu gehören das Waschen, Schneiden, Pflegen, Färben, Tönen, Blondieren, Dauerwellen sowie das Föhnen und Stylen. Außerdem übst du, Kunden typgerecht zu beraten und passende Looks für Alltag, Beruf oder besondere Anlässe zu gestalten.


Kosmetik und Maniküre:

Auch kosmetische Behandlungen sind Teil deiner Aufgaben. Du trägst Make-up auf, zupfst Augenbrauen und verlängerst Wimpern. Außerdem pflegst du Hände und gestaltest Nägel. Ziel ist es, das äußere Erscheinungsbild deiner Kunden nach individuellen Wünschen zu verschönern.


Wahlqualifikation:

Mit deiner Wahlqualifikation kannst du dich auf bestimmte Bereiche spezialisieren. Je nach deinen Interessen oder deinem Ausbildungsbetrieb kannst du dein Wissen zum Beispiel in Farbtechniken oder Haarersatz wie Perücken und Toupets vertiefen. So förderst du deine persönlichen Stärken und erweiterst deine Fähigkeiten, um Kundenwünsche noch besser zu erfüllen.


Kundenmanagement:

Rund um die Uhr bist du mit Kunden in Kontakt, sei es die freundliche Begrüßung am Empfang, die Beratung, die Terminplanung sowie der Umgang mit Beschwerden. Die Kunden sollen sich zu jeder Zeit wohl und gut betreut fühlen, daher ist der professionelle Umgang mit ihnen besonders wichtig.


Betriebsorganisation und Marketing:

Damit ein Arbeitstag reibungslos abläuft, musst du im Hintergrund einiges organisieren. Du planst Termine, prüfst die Kasse, bestellst Waren und achtest auf die Hygienevorschriften. Außerdem beschäftigst du dich mit Grundlagen des Marketings, z. B. Werbung, Social Media oder Kundenaktionen, um neue Kunden zu gewinnen und Stammkunden zu binden.

Inhalte in der Berufsschule

Inhalte in der Berufsschule

Techniken des Haareschneidens:

Du lernst verschiedene Frisuren kennen und erfährst, welche Frisuren zu welchen Gesichtstypen passen. Dafür werden die unterschiedlichen Schnitttechniken theoretisch erklärt und praktisch an Puppen geübt. Dazu gehören Grund- und Modellschnitte, der Umgang mit Scheren und Maschinen sowie das exakte Arbeiten für unterschiedliche Frisuren.


Färbungen und Tönungen:

Ob braun oder blond, aber auch grün oder pink, Haare kannst du in allen Farben erstrahlen lassen. Diese Dinge musst du allerdings wissen und beachten: Grundlagen der Farbenlehre, Mischverhältnisse, Einwirkzeiten und verschiedene Färbe- und Tönungstechniken. Außerdem erhältst du Wissen über Blondierungen, Strähnentechniken und Haarschonung.


Pflege von Haaren und Kopfhaut:

Die Kopfhaut ist sehr empfindlich, daher kann die falsche Pflege fatale Folgen haben. Du lernst verschiedene Haartypen, Kopfhautprobleme und die dazu passenden Pflegeprodukte kennen. Dadurch kannst du die Gesundheit von Haar und Kopfhaut deiner Kunden fördern. Außerdem vermittelst du, wie Haare richtig gewaschen, gepflegt und behandelt werden.


Kundenbetreuung:

Eine freundliche, respektvolle und professionelle Kommunikation mit Kunden ist das A und O. So vermittelst du Kompetenz und die Kunden vertrauen dir, dass du ihre Wünsche in die Tat umsetzt. Deshalb bekommst du Tipps für deine Gesprächsführung, die Beratung, das Beschwerdemanagement sowie das richtige Auftreten.


Organisation und Marketing:

Zu deinen Ausbildungsinhalten gehören auch betriebswirtschaftliche Grundlagen. Wie und mit welchen Abständen planst du Termine? Wie wird die Kasse geführt? Welche Hygienevorschriften müssen eingehalten werden? Wie bestellst du Waren nach? Wie wird Werbung gemacht oder welche Marketingmaßnahmen sind möglich?

Wie viel verdient man in der Lehre als Friseur / Friseurin?

Während der Lehre als Friseur / Friseurin kannst du mit folgenden Lehrlingseinkommen rechnen:

  • 1. Lehrjahr: 730 Euro
  • 2. Lehrjahr: 860 Euro
  • 3. Lehrjahr: 1’000 Euro

Du möchtest gerne mehr erfahren? Hier geht es zur Friseur / Friseurin Gehaltsseite.

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Nach der Lehre kannst du...
  • zu jedem Anlass den passenden Look aus Frisur und Make-up kreieren.
  • Menschen mit Schere und Farbe mehr Selbstbewusstsein und Lebensqualität schenken.
  • das offene Ohr für deine Kunden sein und ihnen eine kurze Auszeit vom stressigen Alltag ermöglichen.

Karriere

Welche Fort- und Weiterbildungs­möglichkeiten gibt es als Friseur / Friseurin?

Nach deiner Ausbildung zum Friseur hast du verschiedene Möglichkeiten, dich weiterzubilden.

Weiterbildungen

Weiterbildungen

Spezialisierung:

Haare schneiden ist nicht alles. Als Friseur kümmerst du dich auch um Kosmetik und Maniküre. Mit einer Spezialisierung in Visagistik, Maskenbildnerei oder Nageldesign und Nagelmodellage wirst du zum Experten in deinem Fachbereich und kannst Kundenwünsche noch detaillierter umsetzen.


Friseurmeister:

Als Meister organisierst du Arbeitsabläufe und leitest Fachkräfte an. Du kalkulierst Angebote für Scheren, Farben sowie Shampoos und verhandelst mit den Lieferanten. Im Friseursalon arbeitest du aber auch praktisch, indem du Kunden berätst und ihre Wünsche in die Tat umsetzt.


Studium Maskenbild:

Das Studium Maskenbild vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Kunstgeschichte, Stil- und Kostümkunde, Gestaltungsprinzipien, Entwurf, Maskenbau und Perückengestaltung. So kannst du verschiedene Frisuren und ausgefallenes Make-up passend zu jedem Charakter gestalten.

Wie sind die Zukunftsaussichten als Friseur / Friseurin?

Die Zukunftsaussichten als Friseur sind insgesamt stabil und vielversprechend.

Deine Arbeit ist kaum automatisierbar, denn Maschinen können kreative Beratung, Fingerspitzengefühl und typgerechtes Styling nicht ersetzen. Somit bleibt deine persönliche Dienstleistung langfristig gefragt. Außerdem bleibt die Nachfrage bestehen. Haare wachsen immer, daher müssen sie regelmäßig geschnitten und gepflegt werden.

Mit der Ausbildung startest du in ein spannendes Berufsfeld, in dem du dich durch Spezialisierungen oder ein Studium weiterbilden kannst. Du hast auch die Möglichkeit, einen Meistertitel zu erlangen und damit einen eigenen Salon zu eröffnen.

Wie viel verdient man als Friseur / Friseurin?

Als Friseur / Friseurin kannst du nach deiner Lehre mit einem Einstiegsgehalt von 2’250 EUR rechnen.

Du möchtest gerne mehr erfahren?

Hier geht es zur Friseur / Friseurin Gehaltsseite.

Bewerbung

Worauf muss ich achten?

Der Beruf der Friseurin ist sowohl ein handwerklicher als auch kreativer und sozialer Beruf. Zeige daher in deinen Bewerbungsunterlagen, dass du sowohl gerne mit Menschen zusammen bist als auch handwerkliches Geschick und Fingerfertigkeit besitzt.

Das Anschreiben ist der Teil deiner Bewerbung, in dem du dich als Bewerber vorstellst und bei dem Personaler einen guten Eindruck hinterlassen möchtest. Jede Tätigkeit, die du bereits im Bereich des Friseurhandwerks ausgeführt hast, kann ein guter Ansatz sein, um zu begründen, dass dieser Beruf genau der richtige für dich ist.

Je kreativer der Beruf, desto mehr darfst du das auch an deiner Bewerbung auslassen. Hast du beispielsweise deinen ganz eigenen Style, was Haare und Make-up angeht, dann kannst du das mit deinem Bewerbungsfoto zum Ausdruck bringen. Beachte jedoch die formalen Standards, schließlich bleibt es eine Bewerbungsmappe.

Vielleicht hast du in deiner Freizeit schon mal Kinderschminken auf Veranstaltungen angeboten oder bereits Erfahrungen in einem handwerklichen Beruf gesammelt. Auch bei einem Minijob als Kellnerin konntest du dich im Kontakt mit Kunden üben. Das sind Dinge, die du im Anschreiben erwähnen kannst und im Lebenslauf unbedingt aufzählen solltest.

Zum Bewerbungsratgeber

3 Tipps für deine Bewerbung
  • Erfahrungen durch Praktika einbringen:
    Du hast bereits ein Praktikum beim Friseur gemacht? Perfekt! Gib an, in welchem Salon du warst und welche Erfahrungen du dort gesammelt hast, die dich für die Ausbildung qualifizieren.
  • Handwerkliches und kreatives Geschick hervorheben:
    Friseure sind Handwerker. Überzeuge mit deinem handwerklichen und kreativen Geschick. Beispielsweise durch private Projekte wie Kinderschminken, Hobbys oder AGs.
  • Lieblingsfächer nennen:
    Kunst, Werken aber auch Biologie und Chemie helfen dir in der späteren Ausbildung, zum Beispiel bei der Zusammensetzung der Färbemittel.

Bewerbungstipps und Musterbewerbungen

Musterbewerbungen

Lebenslauf:

Du möchtest dich bewerben, bist dir aber unsicher, wie ein überzeugender Lebenslauf aussieht? Kein Problem! Setze deine Fähigkeiten und Erfahrungen mit der Lebenslauf Vorlage für Friseur / Friseurin perfekt in Szene.

Anschreiben:

Im Anschreiben ist es besonders wichtig, deine Motivation und Stärken hervorzuheben. Nutze das Muster-Anschreiben für Friseur / Friseurin als Inspiration für deine Bewerbung und erhalte Tipps zu Formulierungen und zum Aufbau.

Ohne Anschreiben und ohne Stress: Mit der Blitzbewerbung LogoBLITZBEWERBUNG sparst du dir die Mühe und bist in wenigen Minuten fertig – schneller geht's nicht!

Was ziehe ich zum Bewerbungsgespräch an?

Für dein Vorstellungsgespräch kannst du den Anzug ruhig im Schrank lassen. Trotzdem sollte deine Kleidung sauber und ordentlich sein.

Empfehlung für Frauen:

  • schlichte Bluse oder einfarbiges Shirt
  • keine auffälligen Muster oder Motive
  • ordentliche Hose oder knielanger Rock
  • dezentes Make-up
  • schlichter Schmuck

Empfehlungen für Männer:

  • sauberes Hemd oder Poloshirt
  • neutrale Farben
  • gepflegte Hose
  • gepflegter Bart
Wie gut passt der Beruf Friseur / Friseurin zu dir?

Der Beruf Friseur / Friseurin passt gut zu dir, wenn ...

  • ... du in deinem Beruf gerne Menschen helfen möchtest.
  • ... du in deinem Beruf gerne etwas mit deinen Händen erschaffen möchtest.
  • ... du in deinem Beruf gerne präzise arbeiten möchtest.

Der Beruf Friseur / Friseurin passt weniger zu dir, wenn ...

  • ... du nicht nah an einer Person arbeiten möchtest.
  • ... du nicht körperlich anstrengend arbeiten möchtest.
Friseur / Friseurin-Quiz

Welche Menschen haben im Durchschnitt die meisten Haare auf dem Kopf?

Blonde Menschen haben im Schnitt 150.000 Haare auf dem Kopf, am wenigsten Haare auf dem Kopf haben rothaarige Menschen mit ungefähr 90.000 Haaren.

Was ist keine Frisur?

Der Bob ist eine Kurzhaarfrisur für Frauen, ein Afro stammt aus der afroamerikanischen Kultur, den Jack haben wir frei erfunden.

Wie heißt die oberste Hautschicht?

Die Epidermis, auch Oberhaut genannt, ist die oberste Hautschicht und ist zwischen 0,03 und 0,05 Millimeter dick.

Ergebnis

Frage(n) richtig - Vielleicht passt ein anderer Beruf noch besser zu dir. Finde jetzt den passenden Beruf für dich.

Fragen richtig - Es sieht so aus, als würde der Beruf gut zu dir passen. Finde jetzt den passenden Lehrstelle für dich.

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