1. Rücksicht nehmen

Natürlich ist mit diesem Tipp nicht gemeint, dass du dir alles gefallen lassen musst. Beleidigungen oder Drohungen beispielsweise sind unakzeptabel! Vielmehr solltest du wissen, dass nun mal jeder seine Macken hat. Hier ein Beispiel: Wenn dein Vorgesetzter mit besonders kräftiger Stimme einen Verbesserungsvorschlag äußert, kann sich dieser gleich schon wie ein auffordernder Befehl anhören. In diesem Fall greift er dich nicht an, sondern spricht lediglich etwas lauter. Vor allem, wenn du die Macken deines Vorgesetzten bereits kennst, solltest du nicht jeden Kommentar persönlich nehmen.

2. Potenziellen Konflikten aus dem Weg gehen

Wenn dir bekannt ist, dass dein Ausbilder Vorurteile gegenüber dir hat, gerne provoziert oder vielleicht sogar eine Art Eifersucht zu erkennen ist, lass die negativen Dinge gar nicht erst an dich heran. Ignoriere diese Person und halte dich von Diskussionen fern. Im nächsten Punkt verraten wir dir, wie du in solchen Fällen reagieren kannst.

3. Offen und angemessen kommunizieren

Wenn dich bestimmte Äußerungen verunsichern oder dich ein Vorgesetzter unter Druck setzt, solltest du es ihm (und im Extremfall deinem Chef) mitteilen. Ein Beispiel: Wenn dein Ausbilder hinter deinem Rücken Kritik äußert, kannst du ihn freundlich darum bitten, diese persönlich an dich zu richten. Erkläre ihm, dass du so besser an dir arbeiten und das Unternehmen mit dem neu erlernten gezielter unterstützen kannst.

4. Klärungsgespräche nicht aufschieben

Dein Chef hat dich eindeutig zu Unrecht beschuldigt und vor all deinen Kollegen lautstark kritisiert? Sicherlich fühlst du dich jetzt in Anwesenheit deiner Arbeitskollegen unwohl und bist zurzeit nicht gerade der bestgelaunteste und motivierteste Mitarbeiter. In diesem Fall solltest du zeitnah um ein klärendes Gespräch bitten, um den Vorfall aus der Welt zu schaffen. Wenn ihr euch aussprecht und eine gemeinsame Lösung findet, kann diese negative Stimmung aus der Welt geschafft werden. Während eines Gesprächs mit einem Vorgesetzten ist es besonders wichtig, dass du die richtige Wortwahl triffst und genau schilderst, was dich stört, alles natürlich in einem angemessenen Ton. Schließlich besetzt dein Gegenüber eine höhere Position in deinem Ausbildungsbetrieb. Aus diesem Grund solltest du einen aggressiven Ton oder Lügen vermeiden.

5. In Extremfällen kündigen

Etliche Male wurdest du bloßgestellt, beschuldigt oder vielleicht sogar gemobbt? Deine Leistungen auf der Arbeit leiden darunter, du verbindest nur noch Stress und Frust mit deinem aktuellen Job und bekommst schlechte Laune beim Gedanken an den nächsten Arbeitstag? Konflikte am Arbeitsplatz können sich außerdem auf das Privatleben auswirken und auf Dauer sehr belastend sein. Wenn auch die Aussprachen mit deinen Kollegen oder deinem Chef nicht geholfen haben, kannst du die Reißleine ziehen, kündigen, und dich auf einen neuen Ausbildungsplatz bewerben.

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