Hausarbeiten und Abschlussarbeiten

Die erste Hausarbeit im Studium erscheint wie eine riesige Hürde, die viele Fragen aufwirft. Wie gehe ich vor? Wie fange ich an? Wie recherchiere ich richtig? Wie bringe ich das zu Papier, was ich eigentlich sagen möchte? Im Laufe der Zeit und mit anwachsender Zahl an geschriebenen Arbeiten, Dossiers und Essays kommt in der Regel Routine rein. Man lernt seine typischen Fehler kennen und diese zu vermeiden. Häufig vergeben die Dozenten die Themen für Hausarbeiten an mehrere Studierende, die sie dann als Gruppe anfertigen. Jeder Studierende übernimmt einen Teil der Hausarbeit, sodass der Dozent sowohl Einzelnoten vergeben kann und daraus resultierend eine Gesamtnote für die Hausarbeit entsteht. Natürlich bringt eine Gruppenarbeit wiederum ganz eigene Herausforderungen mit sich als wenn du dich alleine um die Hausarbeit kümmerst:

Abschlussarbeiten sind noch mal eine ganz andere Hausnummer. Für viele Studenten die erste Arbeit, die sie alleine verfassen müssen und die ist nicht ohne. Für die Abschlussarbeit werden mehrere Wochen (bei Bachelorarbeiten) bis hin zu mehreren Monaten (bei Masterarbeiten) eingeplant. Häufig wird das letzte Semester im Master komplett für die Abschlussarbeit reserviert. Und diese Zeit braucht man auch.

Der Aufbau von Haus- und Abschlussarbeiten ähneln sich für gewöhnlich. Generell ist zu beachten, dass die Vorgabe bzgl. Themenvergabe, Formalia und Co. von Hochschule zu Hochschule, von Lehrstuhl zu Lehrstuhl, teilweise von Dozent zu Dozent unterschiedlich sein kann. Stehst du davor eine Haus- oder Abschlussarbeit schreiben zu müssen, informiere dich vorab über alle wichtigen Inhalte, Richtlinien und Formalia, die für dich an dem Lehrstuhl, an dem du schreibst, notwendig sind.

Bei allen Punkten ist wichtig, dass du deine Ausarbeitung nach den Grundprinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens schreibst. Das ist das A und O einer jeden Haus- und Abschlussarbeit. Hilfestellungen hierzu geben dir die Hochschulen bzw. erhältst du an den einzelnen Lehrstühlen.

Wir geben hier lediglich Hinweise zur Erstellung einer Haus- bzw. einer Abschlussarbeit. Da viele Punkte sowohl für eine Haus-, als auch für eine Abschlussarbeit zutreffend sind, wirst du in beiden Parts Doppelungen feststellen. Aber es sind auch Aspekte nur in dem einen oder nur in dem anderen Part beschrieben, um übermäßige Wiederholungen zu vermeiden. Es empfiehlt sich daher, beide Parts zu lesen und die für dich wichtigsten Informationen rauszuziehen.

Hausarbeiten

Das Thema einer Hausarbeit wird oftmals vorgegeben oder du kannst aus einem Pool möglicher Themen wählen. Eine Hausarbeit muss gut durchdacht werden: Was soll mit aufgenommen werden? Was ist für das Thema wichtig? Wie sollen der Aufbau und die inhaltliche Gewichtung sein? Der Text muss geschrieben und Korrekturgelesen, Verzeichnisse und Anhang müssen erstellt werden. Layout und Formalia gilt es zu berücksichtigen.

Besonderheit Gruppenarbeiten

Solltest du deine Hausarbeit in einer Gruppe schreiben, werden die einzelnen Aufgaben auf die Personen aufgeteilt. Gegenseitige Kontrolle und Korrektur sowie erhöhtes Pflichtbewusstsein können (müssen aber nicht) Arbeitsgruppen voranbringen. Aber Achtung: Gruppen, die nicht miteinander harmonisieren, machen sich das Leben eher schwer, als dass sie sich gegenseitig helfen. Arbeits- und Schreibweisen sind unterschiedlich, dies kann auch zu viel Diskussionen und Streit führen, wenn es nicht so läuft, wie es sich einzelne der Gruppe vorstellen. Darüber hinaus können unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen, die eventuell schwierig miteinander auskommen. Behalte dabei immer das Ziel vor Augen: es geht um die Note der Hausarbeit! Hier schlummert gleich das nächste Problem. Während manche evtl. mit einer 4-gewinnt Einstellung an die Arbeit herangehen, so wollen wiederum andere das Beste, was möglich ist. Wenn du die Möglichkeit hast, die Gruppe frei zu wählen, mit der du zusammen arbeitest, dann lote mit den potenziellen Mitgliedern eure Interessen, Absichten und Arbeitsweisen vorab aus. Es lohnt sich, auch wenn das nicht zwangsläufig vor Enttäuschungen schützt.

Einen Beitrag zum Thema Gruppenarbeitstypen findest du auch in unserem Blog.

Wichtig beim Schreiben einer Hausarbeit

  1. Schreibe zum Thema
    Das Thema sollte in der Arbeit behandelt werden. Auf vielen Seiten, die es zu füllen gilt, passiert es leider immer wieder, dass man abschweift und über – für das Thema oder die Fragestellung – irrelevante Inhalte schreibt. Auch, wenn diese Punkte für dich interessant sind, solltest du immer prüfen, ob sie auch in die Arbeit hineingehören. Frag dich also: Verhilft mir das gewählte Beispiel das Thema zu untermauern? Trägt dieser Abschnitt wirklich zu meinem roten Faden bei? Kann ich mithilfe dieser Inhalte, meine Fragestellung aus der Einleitung, im Fazit beantworten?
  2. Aufbau deiner Arbeit
    Der Aufbau sollte stimmig sein und logisch durchdacht. Passen die Punkte, die du als Überschriften nehmen möchtest. Eignen sich die Unterpunkte um deine These zu stützen? Erzielst du mit dem Aufbau den gewünschten Weg, wie du deine Arbeit angehen möchtest? Dieser Punkt ist eng verbunden mit dem nächsten:
  3. Der rote Faden
    Der berühmte „rote Faden“: Immer wieder gefordert und leider häufig nicht gefunden. Der rote Faden sollte sich in deiner Arbeit von Anfang bis Ende durchziehen, dabei ist wichtig, dass er für den Leser erkennbar ist. Er nimmt den Leser quasi an die Hand und führt ihn gezielt durch deinen Text. Hierzu gehört bereits auch, dass deine Einleitung und dein Fazit aufeinander abgestimmt sein müssen. Erklärst du in der Einleitung, warum das Thema relevant ist und wirfst Fragen auf, die du mit deiner Arbeit analysieren und beantworten möchtest, so ist es zwingend notwendig, dass du dich hierauf in deinem Fazit auch beziehst und die Fragen (indirekt) beantwortest. Werden in der Einleitung Fragen aufgestellt, die im Fazit nicht beantwortet werden können, dann ist schnell klar, dass der Hauptteil fehlerhaft sein muss. Es gibt Dozenten, die von den Hausarbeiten erst Einleitung und dann Fazit lesen, um sich so bereits einen ersten Eindruck über die vorliegende Arbeit zu verschaffen.
  4. Hilfe beim Erstellen einer Hausarbeit
    Vorab sei gesagt: Sehr viele Hochschulen, teilweise die einzelnen Fakultäten bis hin zu den einzelnen Lehrstühlen haben eigene Richtlinien zum Erstellen einer Haus- bzw. Abschlussarbeit. Diese solltest du dir, bevor du mit deiner Arbeit anfängst, besorgen und gut studieren, denn wertvolle Benotungspunkte können dir beim „schlampigen“ Arbeiten verloren gehen.
    Diese Richtlinien geben dir Auskunft darüber, wie du recherchierst, deine Quellen verwendest, zitierst und wie du im Text Belege angibst. Darüber hinaus kannst du nachlesen, welche Formatierungen gefordert werden und wie du Verzeichnisse sowie Anhang zu gestalten hast.
  5. Die Angst vor dem leeren Blatt
    Es gibt verschiedene Typen: Die Einen schreiben wild drauflos, was ihnen gerade einfällt. Es muss nicht stilistisch perfekt sein, denn sie arbeiten nach und nach einen wissenschaftlichen Text aus ihren ersten Ideen heraus. Die Andern schreiben von vornherein alles so, wie sie es auch abgeben würden.
    Jeder sollte seine eigene beste Arbeitsweise herausfinden und Bewährtes verwenden. So entwickelt sich schlussendlich eine Arbeit, die du auch mit gutem Gewissen abgeben kannst.

Abschlussarbeit

Bei der Abschlussarbeit - also deiner Bachelor-, Diplom-, Master- oder Magisterarbeit - handelt es sich um die letzte Phase deiner akademischen Ausbildung. Durch die Abschlussarbeit legst du dir deinen Grundstein für den Start in das Berufsleben, ob an der Hochschule oder in der Wirtschaft.

Anmerkung: diese Hinweise sind nur als eine Art Richtschnur zu betrachten. Hochschulen regeln ihre Formalia für Abschlussarbeiten individuell, auch innerhalb der einzelnen Fakultäten und Lehrstühle kann es große Unterschiede geben. Du solltest immer die Anweisungen deines Lehrstuhls zur Erstellung einer Abschlussarbeit befolgen. Wir bieten dir lediglich eine grobe Richtschnur.

Themenwahl

Thematisch sollte sich deine Abschlussarbeit natürlich an deinem Studium orientieren, aber auch dein persönliches Interesse an dem Thema spielt eine wichtige Rolle. Du musst dich schließlich mehrere Wochen oder gar Monate mit dem Inhalt auseinandersetzen und deine Ergebnisse in deiner Abschlussarbeit festhalten.

Für die Themenfindung und deine Inspiration empfiehlt sich eine Recherche in der Bibliothek, etwa im Archiv guter Abschlussarbeiten und Dissertationen anderer Studenten. Wenn dir eine grobe Richtung bereits bekannt ist, oder du sogar schon Ideen für ein Thema im Kopf hast, solltest du dies bereits mit deinem Dozenten besprechen. In vereinzelten Studiengängen/Lehrstühlen wählst du dein Thema aus einem Pool vorgegebener Themen aus oder bekommst von deinem Hochschullehrer ein Thema vorgegeben.

Weiterhin musst du dich fragen, wie du schreiben möchtest. Soll deine Arbeit eine rein theoretische Aufarbeitung eines Themas sein, die ausschließlich literaturbasierend recherchiert wird (für Masterarbeiten zumeist nicht ausreichend)? Oder möchtest du einen umfassenden empirischen Teil mit einfließen lassen, indem du bspw. Befragungen (möglicherweise bei einem Praxispartner) durchführst?

Das Rad neu erfinden, ist zumeist nicht möglich, und dennoch sollte deine Arbeit einen Forschungscharakter haben und du eine eigenständige Problemstellung lösen. Eine erkennbare Eigenleistung ist wichtig, stupides repetitives Zitieren ist nicht erwünscht, insbesondere bei der Masterthesis bedarf es neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Betreuerwahl/Prüferwahl

„Wie finde ich meinen Betreuer?“ Diese Frage musst du dir frühzeitig stellen, denn einige Dozenten oder Professoren betreuen nur eine bestimmte Anzahl von Studenten. Daher kann es auch vorkommen, dass du dich um einen Platz bewerben musst. Es lohnt sich also, sich frühzeitig über das genaue Vorgehen zu informieren. Schaue in den letzten Semestern vor dem Abschluss gezielt, bei welcher Person du schreiben möchtest/könntest und nimm Kontakt auf.

Baut deine Arbeit auf einem bestimmten Seminar auf oder hat eine Dozentin bzw. ein Dozent den persönlichen Forschungsschwerpunkt im Themengebiet deiner Arbeit, dann sollte dir die Wahl umso leichter fallen.

In der Regel benötigst du für die Bewertung deiner Abschlussarbeit einen Erstgutachter und einen Zweitprüfer. Der Erstgutachter, den du selbst wählen kannst, muss einen akademischen Titel innehaben. Der Zweitgutachter kann vom Prüfungsamt zugewiesen oder vom Studierenden gewählt werden, die Regelungen sind hier unterschiedlich.

Dein Erstprüfer unterstützt dich über den gesamten Ablauf deiner Arbeit, betreut dich und steht dir bei Fragen oder Problemen zur Seite.

Nachdem die Themen- und Betreuerwahl abgeschlossen ist, kannst du dich beim Prüfungsamt anmelden.

Anmeldung einer Abschlussarbeit

Die Anmeldung erfolgt normalerweise per Formular, das du und dein Erstprüfer ausfüllen müssen. Dieser Antrag wird beim zuständigen Prüfungsausschuss eingereicht, der ihn daraufhin prüft. Bei Bewilligung erhältst du und dein Erstprüfer eine positive Rückmeldung inklusive der Angabe deines Abgabetermins. Änderungen am Thema oder auch am Titel des Themas sind nun nicht mehr ohne weiteres möglich.

Bearbeitungsdauer und Umfang

Nach der Anmeldung gibt es für Bachelorarbeiten normalerweise sechs Wochen bis drei Monate Zeit, für Diplomarbeiten zumeist drei Monate und für Masterarbeiten fünf bis sechs Monate. Eine Verlängerung ist nur in Ausnahmefällen, um maximal drei Monate, möglich.

Abschlussarbeiten sind erfahrungsgemäß umfangreicher als Hausarbeiten. Der Seitenumfang einer Arbeit beträgt im Allgemeinen 30 bis 120 Seiten, je nach Abschluss, Studiengang, Lehrstuhl und Thema. Empirische Arbeiten können teilweise auch deutlich mehr Seiten umfassen.

Inhalte einer Abschlussarbeit

Auch hier solltest du darauf achten, was wirklich gefordert ist und auch in welcher Reihenfolge du deine Arbeit verfassen musst (die gewünschte Reihenfolge der Verzeichnisse ist nicht überall gleich).

Generell beinhaltet eine Abschlussarbeit folgende Punkte:

Der Anfang

Wir empfehlen dir, zu Beginn ein Exposé samt einer möglichen Gliederung zu erstellen, indem du dir noch einmal aufzeigen kannst, was du erreichen willst: Stand der Forschung, eigene Ziele, Thesen und Methoden. Das Exposé gibt dir Aufschluss für die Literaturrecherche und die Zeitplanung.

Mit Textverarbeitungsprogrammen können automatisch Literaturverzeichnisse generiert werden, sodass du nicht ständig Titel und Seitenzahlen aktualisieren musst. Diese Aufgaben solltest du am Anfang erledigen. Arbeite anschließend kontinuierlich an der Gliederung, mit ihr wächst die Abschlussarbeit. Wichtig ist, dass der rote Faden in ihr ersichtlich wird. In einigen Bereichen wird die Gliederung außerdem als Grundlage für Betreuungsgespräche mit dem Dozenten verwendet.

Wichtig: Einige Lehrstühle geben Formatvorlagen für die Abschlussarbeit aus! Informiere dich daher zunächst am Lehrstuhl, bevor du dich auf die Suche nach einem geeigneten Bearbeitungsprogramm machst.

Hauptphase

Zwei wichtige Regeln gibt es für die Hauptphase: Viel Zeit (wach) in der Bibliothek/am Schreibtisch verbringen und kein Copy und Paste.

Zeiteinteilung ist das A und O! Am Anfang scheint noch alles in weiter Ferne, unterschätze allerdings nicht, wie viel Zeit du für alles benötigst. Recherche, Auswahl der Inhalte, Verschriftlichung, Feinschliff, Änderungen, Verzeichnisse, Korrektur lesen und natürlich unvorhersehbares beim Schreiben, im Privaten oder im Beruflichen. Verschwende nicht die Zeit am Anfang, sondern nutze sie.

Zitiere präzise aus Quellen, damit du Plagiatsvorwürfen aus dem Wege gehen kannst. Copy-Paste-Kapitel oder -Absätze sind gefährlich und nicht erlaubt. In puncto Zitate ist weniger oftmals mehr, gehe sparsam mit direkten Zitaten um und gebe Inhalte lieber mit deinen eigenen Worten wieder. Strukturiere dir deine Quellen von Beginn an, das ist sehr wichtig, damit du zu jeder Zeit den Überblick behältst.

Wichtig: Machst du dir Notizen aus verschiedenen Papers, Bücher, Publikationen usw., notiere dir auch welche Quellen du benutzt hast und wo du was gefunden hast. Je mehr du liest, je mehr du schreibst und je weiter die Zeit voranschreitet, desto weniger kannst du dich daran erinnern, wo du was gefunden hast. Doch diese Angaben sind für deine Ausarbeitung essentiell! Zunächst scheint es mühselig sich so viele Notizen zu machen, allerdings ersparst du dir nach hinten raus enorm viel Arbeit. Es passiert häufiger, dass Passagen in Ausarbeitungen gestrichen werden müssen, weil die passende Quelle nicht mehr wiedergefunden wird.

Auch wenn dein erstes Konzept steht, deine Gliederung Gestalt annimmt und du beim Schreiben gut vorankommst: Änderungen sind normal und werden sicherlich vorkommen. Ob der Dozent noch neue Aspekte einbringt, du deine vermeintlich perfekte Gliederung doch über den Haufen werfen wirst oder oder oder. Deine Arbeit lebt durchs Schreiben und entwickelt sich erst beim Bearbeiten. Sei offen für eventuelle Änderungen, Verbesserungsvorschläge oder Kritik. Halte dir vor Augen, was für das „Endprodukt“ am sinnvollsten ist.

Der Abschluss

Die Arbeit ist fast fertig. Aber auch diese Phase benötigt relativ viel Zeit. Die Formatierung und Rechtschreibprüfung sowie das Korrekturlesen, Drucken und Binden kosten viel Zeit. Überlege dir frühestmöglich, wer aus deinem Bekanntenkreis ein guter Lektor wäre und spreche diese Menschen früh genug an. Es empfiehlt sich, mindestens zwei Lektoren um Durchsicht/Prüfung der Arbeit zu bitten: Einen fachlich kompetenten und einen neutralen Leser für die Rechtschreibung. Für die Einarbeitung der Korrekturen musst du ebenfalls ausreichend Zeit einplanen. Nach dem Ausdrucken solltest du ein Exemplar nicht binden lassen – für spätere Abzüge. Oftmals musst du zwei gedruckte Exemplare beim Prüfungsamt einreichen. Informiere dich, über die Öffnungszeiten des Prüfungsamt oder wie du deine Arbeit fristgerecht auch außerhalb der Öffnungszeiten abgeben kannst.

Abschlussarbeit in einer Firma

Das Schreiben der Abschlussarbeit in einem Unternehmen kann den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern. Abschlussarbeiten, die in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen erfolgen, benötigen einen zeitlichen Vorlauf. Einige Hochschulen haben vorgefertigte Formulare, die von den Verantwortlichen im Unternehmen ausgefüllt werden müssen.

Natürlich möchte das Unternehmen seine internen Daten (z. B. vor der Konkurrenz) schützen, die du in deiner Abschlussarbeit behandelst. Daher kann das Unternehmen verlangen, dass du deine Abschlussarbeit mit einem Sperrvermerk (auch: Vertraulichkeitserklärung) versiehst. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Sperrfrist, nach deren Ablauf die Abschlussarbeit erst veröffentlicht werden darf. Platziert wird der Sperrvermerk in der Regel hinter dem Titelblatt. Die Dauer der Sperrfrist kann unterschiedlich festgelegt werden, dabei kann es sich um 2, 3 oder auch 5 Jahre handeln. Sprich eventuelle Veröffentlichungen also vorab mit deinem Unternehmen ab. Informiere dich gleich hier über die Angebote für deine Abschlussarbeit! Die Suchmaschine ermöglicht dir eine gezielte Suche. Du erhältst alle wichtigen Daten zum Unternehmen, wie z. B. Bewerbungsadresse oder Ansprechpartner.

Veröffentlichung

Veröffentlichungen sind für Bachelor-, Diplom und Masterarbeiten keine Pflicht. Du hast mehrere Möglichkeiten, deine Arbeit außerhalb der Hochschule zu veröffentlichen. Von der regulären Veröffentlichung in einem Verlag, über Uni-Homepages, bis hin zu Print-on-Demand und E-Book. Wichtig: Vergewissere dich, dass eine Veröffentlichung erlaubt ist.