Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme Lehre & Beruf

Elektroniker für Geräte und Systeme bei der Arbeit. Elektroniker für Geräte und Systeme bei der Arbeit. Elektroniker für Geräte und Systeme bei der Arbeit.

Bildungsweg:

Duale Ausbildung

Schul­abschluss:

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungs­dauer:

3.5 Jahre


Deine Stärken

  • Technische Zusammenhänge verstehen
  • Gewissenhaft und präzise arbeiten
  • Informationen erfassen und Zusammenhänge erkennen

Ausbildungs- und Einstiegs­gehalt

1. Jahr 970 €
2. Jahr 1’050 €
3. Jahr 1’140 €
4. Jahr 1’200 €
Einstieg 2’753 €

Mehr zum Berufsbild Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme

Infos zum Beruf

Was macht ein Elektroniker Geräte und Systeme?

In der heutigen Welt kommst du an Elektronik nicht mehr vorbei. Von der Waschmaschine über deinen Computer bis hin zu großen Einrichtungen wie Flughäfen oder Krankenhäusern – überall verbirgt sich Elektronik.
Elektronikerinnen und Elektroniker für Geräte und Systeme sind genau die Profis, wenn es darum geht, eine einwandfreie Funktion für alle Geräte zu garantieren. Du bist der heimliche Star, sobald es um kleine oder große Maschinen geht. Ohne dein Können bleibt jedes Programm und jede Maschine stehen.
Du baust Bauteile zusammen, passt Schaltungen an und prüfst jedes Detail, damit die Systeme sicher laufen. Bei brandneuen Geräten misst du Spannungen, suchst nach Störungen und bringst das System schlussendlich zum Laufen.
In der Werkstatt montierst du Leiterplatten, lötest Bauelemente ein und testest komplette Geräte nach festen Vorgaben. Sobald ein Defekt auftritt, gehst du der Ursache auf den Grund und setzt alles wieder instand.

Kurz gesagt: Du sorgst dafür, dass moderne Elektronik zuverlässig funktioniert – von der ersten Schraube bis zum finalen Test.

Typische Aufgaben als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme

Typische Aufgaben als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme

Elektronische Baugruppen herstellen und prüfen:

Du entwirfst Schaltpläne und Leiterplattenlayouts für elektronische Baugruppen am Computer. Danach bestückst du die Platinen mit Bauteilen und lötest sie sorgfältig zusammen. Mit Messgeräten überprüfst du, ob alle Funktionen wie geplant arbeiten. Wenn ein Fehler auftaucht, suchst du die Ursache und behebst ihn. So stellst du sicher, dass die Baugruppe zuverlässig funktioniert und für den nächsten Arbeitsschritt bereit ist.


Geräte montieren und in Betrieb nehmen:

Du baust komplette Geräte zusammen, montierst die Gehäuse und verbindest die einzelnen Komponenten. Anschließend schließt du sie an und führst einen Funktionstest durch. Dabei misst du wichtige Werte wie Spannung oder Strom und dokumentierst die Ergebnisse in einem Prüfprotokoll. Wenn alles passt, übergibst du das Gerät und erklärst die Bedienung. So sorgst du dafür, dass die Technik beim Kunden einwandfrei läuft.


Hard- und Software konfigurieren:

Du passt Geräte an die Anforderungen des Kunden an, indem du Hardwareeinstellungen vornimmst und Software installierst. Mit speziellen Programmen konfigurierst du Baugruppen und führst Simulationen durch, um die Funktion zu prüfen. Wenn ein Programm nicht wie gewünscht läuft, änderst du Parameter oder spielst Updates ein. Am Ende testest du das Zusammenspiel von Hard- und Software und dokumentierst deine Arbeit. So stellst du sicher, dass das Gerät genau das tut, was der Kunde braucht.


Fertigungs- und Prüfsysteme einrichten:

Du richtest Anlagen für die Serienfertigung ein und stellst Prüfgeräte bereit. Dabei achtest du darauf, dass alle Maschinen korrekt eingestellt sind und die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Während der Produktion überwachst du die Abläufe und kontrollierst regelmäßig die Qualität. Wenn du Abweichungen bemerkst, passt du die Einstellungen an oder schlägst Verbesserungen vor. So trägst du dazu bei, dass die Fertigung reibungslos und wirtschaftlich läuft.


Technische Geräte warten:

Du führst Inspektionen und Wartungen an Geräten und Systemen durch, um Ausfälle zu vermeiden. Bei einer Störung analysierst du die Ursache, prüfst Bauteile und tauschst defekte Komponenten aus. Oft arbeitest du direkt beim Kunden und erklärst, wie das Gerät richtig genutzt wird. Außerdem erstellst du Wartungsprotokolle und gibst Tipps für die Pflege. So stellst du sicher, dass die Geräte lange zuverlässig arbeiten und der Kunde zufrieden ist.

Hinweis: Dies ist nur ein kleiner Einblick in grundlegende Aufgaben nach der Lehre als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme. Je nach Branche und Unternehmen variieren deine Aufgaben.

Wie sieht der Berufsalltag als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme aus?

Start in der Werkstatt

Dein Arbeitstag beginnt in der Werkstatt. Zuerst schaust du dir die Aufträge an, die für heute geplant sind. Du sollst eine neue Baugruppe für ein Messgerät herstellen. Du öffnest die Schaltpläne am Computer, holst die passenden Bauteile aus dem Lager und beginnst mit dem Bestücken der Leiterplatte. Nach dem Löten prüfst du die Funktionen mit einem Multimeter (ein gängiges Messgerät) und dokumentierst die Ergebnisse sorgfältig. Ein Widerstand sitzt nicht richtig? Das ist kein Problem. Mit ruhigen Händen tauschst du ihn aus, damit die Baugruppe einwandfrei funktioniert.

Montage am Vormittag

Am Vormittag geht es weiter mit der Montage. Du baust ein komplettes Gerät zusammen, setzt die Baugruppen ins Gehäuse und verbindest alle Kabel. Danach installierst du die Software und führst einen Testlauf durch. Die Anzeigen stimmen, aber ein Sensor reagiert verzögert. Du passt die Einstellungen an und wiederholst den Test, bis alles perfekt läuft. Anschließend erstellst du ein Prüfprotokoll, damit deine Arbeit nachvollziehbar ist.

Service beim Kunden

Nach der Mittagspause steht ein Serviceeinsatz an. Ein Kunde hat Probleme mit einem Prüfgerät, das in der Produktion eingesetzt wird. Vor Ort prüfst du die Anschlüsse, tauschst eine defekte Komponente aus und spielst ein Software-Update ein. Zum Schluss erklärst du dem Kunden die richtige Bedienung und gibst Tipps für die Wartung. Für den Kunden ist das eine große Erleichterung, denn die Produktion kann ohne große Verzögerung weiterlaufen.

Vorbereitung für den nächsten Tag

Bevor du Feierabend machst, bereitest du die Fertigungsanlage für den nächsten Tag vor. Du kontrollierst die Prüfsysteme, stellst die Messgeräte ein und dokumentierst alle Schritte. Dein Tag war abwechslungsreich. Vom Löten über die Montage bis zum Kundendienst gleicht kein Tag dem anderen.

Wo arbeitet man als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme?

Als Elektronikerin oder Elektroniker für Geräte und Systeme bist du überall dort gefragt, wo elektronische Geräte entwickelt, gefertigt oder gewartet werden. Auf diese Einsatzmöglichkeiten kannst du dich freuen:

  • Werkstätten und Produktionsbereich
    In der Fertigung stellst du elektronische Baugruppen her, montierst Geräte und prüfst ihre Funktionen. Du arbeitest an modernen Arbeitsplätzen mit Lötstationen, Messgeräten und Prüfsoftware. Wenn etwas nicht wie geplant funktioniert, suchst du den Fehler und behebst ihn. So stellst du sicher, dass die Technik zuverlässig arbeitet, bevor sie ausgeliefert wird.
  • Labor und Entwicklungsabteilungen
    Hier bist du an der Entstehung neuer Geräte beteiligt. Du entwirfst Schaltungen, testest Prototypen und führst Messungen durch. Oft arbeitest du mit Ingenieurinnen und Ingenieuren zusammen, um Lösungen für spezielle Kundenanforderungen zu entwickeln. Dein Arbeitsplatz ist mit Computern, Simulationssoftware und präzisen Messinstrumenten ausgestattet.
  • Bei Kunden vor Ort
    Viele Aufgaben erledigst du direkt beim Kunden. Du installierst Geräte, passt sie an die Umgebung an und führst die Inbetriebnahme durch. Wenn eine Störung gemeldet wird, fährst du zum Einsatzort, prüfst die Anschlüsse und tauschst defekte Komponenten aus. Außerdem erklärst du den Kundinnen und Kunden die Bedienung und gibst Tipps für die Wartung.
Gut zu wissen...
  • Auf dem Münchener Oktoberfest werden etwa 2,7 Millionen Kilowattstunden verbraucht. Zum Vergleich: So viel benötigen 1.000 Haushalte in einem ganzen Jahr!
  • Der Franzose Gustave Trouvé stellte bereits 1881 ein Fahrzeug mit Elektromotor und aufladbarem Akku vor: Es schaffte eine Spitzengeschwindigkeit von 12km/h.
  • Das Wort „Elektronik“ hat seine Wurzeln im griechischen „elektron“, was Bernstein heißt.

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung Elektroniker Geräte und Systeme erfüllen?

In der Ausbildung als Elektronikerin oder Elektroniker für Geräte und Systeme hilft dir vor allem dein technisches Verständnis. Du arbeitest täglich mit elektronischen Schaltungen, Bauteilen und Software, deshalb solltest du dich gerne in technische Zusammenhänge hineindenken. Hilfreich ist außerdem, wenn du Informationen schnell erfasst und erkennst, wie alles ineinandergreift. Da du Baugruppen herstellst, Geräte montierst und Prüfungen durchführst, ist es wichtig, dass du gewissenhaft und präzise arbeitest.

Stärken

Stärken

Technische Zusammenhänge verstehen:

Anschlüsse, Kabel, Strom und Daten – du gehst tagtäglich mit Technik um, die die allermeisten nicht verstehen würden. So installierst du zum Beispiel eine neue Steuerung für ein Prüfgerät eines großen Autoherstellers. Dabei achtest du darauf, dass alle Kabel richtig angeschlossen sind und die Software einwandfrei eingerichtet ist. Weil du die technischen Abläufe genau verstehst, erkennst du mögliche Fehler schon im Voraus und vermeidest sie.


Gewissenhaft und präzise arbeiten:

Große Projekte erfordern große Genauigkeit. Beim Aufbau einer komplexen Baugruppe misst du jede Spannung sorgfältig durch. Auffällige Lötstellen kontrollierst du zur Sicherheit mehrmals. Nur wenn du exakt arbeitest, funktioniert alles so, wie es soll. Deine Dokumentation ist dabei auch makellos. Dadurch sind alle Schritte später nachvollziehbar.


Informationen erfassen und Zusammenhänge erkennen:

Informationen und Daten sind dein täglich Brot. Eine Kundin meldet eine Störung an einem Messgerät. Kurzerhand prüfst du die Meldung, liest die vorherigen Protokolle und erkennst, dass ein defektes Kabel die Ursache sein könnte. Schnell tauscht du es aus und das Problem ist verschwunden.

Welchen Schulabschluss brauche ich für die Lehre als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme?

Wenn du die Ausbildung zur Elektronikerin bzw. zum Elektroniker für Geräte und Systeme anfangen möchtest, solltest du einen mittleren Schulabschluss mitbringen. Du hast gute Noten in Mathe, Informatik und Technik? Prima! Damit kannst du dein Grundwissen direkt untermauern.

Was wünscht du dir?

Deine Meinung ist gefragt: Wann ist eine Bewerbung für dich einfach? Was erwartest du von deinem Ausbildungsbetrieb vor und während der Ausbildung? Welches Feedback ist für dich besonders hilfreich?

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Ablauf und Inhalte

Wie läuft die Ausbildung zum Elektroniker Geräte und Systeme ab?

Die Ausbildung zur Elektronikerin bzw. zum Elektroniker für Geräte und Systeme ist eine duale Ausbildung und dauert 3,5 Jahre. Was ist eine duale Ausbildung? Keine Sorge, diese Frage ist leicht zu beantworten. Das bedeutet, dass du einen Teil deiner Ausbildungsdauer in der Berufsschule sein wirst. Dort lernst du sämtliche Theorie. Den anderen Teil bist du in deinem Ausbildungsbetrieb.

Nach der Hälfte deiner Ausbildung steht deine erste Prüfung an, die Abschlussprüfung Teil 1. Umgangssprachlich wird sie auch als Zwischenprüfung bezeichnet. Das ist genaugenommen falsch, da das Endergebnis deiner Prüfung in deine finale Note miteinfließt. In Teil 1 beweist du dein Wissen aus den ersten zwei Jahren. So wertest du technische Unterlagen aus, planst einfache Arbeitsabläufe oder stellst Material sowie Werkzeuge zusammen. Insgesamt besteht diese Prüfung aus einer praktischen Aufgabe, einem kurzen Gespräch und klassischen schriftlichen Fragen.

Kurz vor Ende deiner Ausbildung steht die finale Abschlussprüfung Teil 2 an. Sie ist umfangreicher und zeigt dir, dass du bereit für die Berufswelt bist. Deine Prüfungsbereiche sind:

  • Arbeitsauftrag (50 % Gewichtung) ​
  • Systementwurf (20 % Gewichtung)
  • Funktions- und Systemanalyse (20 % Gewichtung)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (10 % Gewichtung)

Für das Gesamtergebnis zählt Teil 1 der Abschlussprüfung 40 Prozent und Teil 2 der Abschlussprüfung 60 Prozent.

Was lernt man in der Ausbildung zum Elektroniker Geräte und Systeme?

Betriebliche Lehrinhalte

Betriebliche Lehrinhalte

Elektronische Bauteile montieren und anschließen:

Im Betrieb lernst du Schritt für Schritt, wie du Bauteile montierst, anpasst und richtig anschließt. Du zerlegst Geräte, setzt neue Komponenten ein und verbindest alles sauber miteinander. Dabei arbeitest du mit verschiedenen Anschlussverfahren und achtest auf die elektrotechnischen Regeln, die im Alltag ständig gelten.


Messen und Funktionen prüfen:

Nach jeder Montage kontrollierst du die Funktionen der Geräte. Du wählst passende Messgeräte aus, verfolgst elektrische Signale und testest Bauteile wie Sensoren oder Aktoren. Dazu gehört auch die systematische Fehlersuche: Du gehst Messpunkt für Messpunkt durch, protokollierst die Ergebnisse und entscheidest, welcher Schritt als nächstes sinnvoll ist.


Geräte herstellen und in Betrieb nehmen:

Viele Aufgaben drehen sich um die Herstellung kompletter Geräte. Du bestückst Leiterplatten, baust die Bauteile ins Gehäuse und nimmst die fertigen Systeme in Betrieb. Danach prüfst du, ob alle Schutzmaßnahmen funktionieren. Wenn etwas nicht stimmt, tauschst du Bauteile aus und passt die Einstellungen an, bis das Gerät zuverlässig läuft.


Software installieren und Systeme konfigurieren:

Digitale Technik spielt eine große Rolle. Du installierst Betriebssysteme, richtest Programme ein und verbindest Geräte mit Netzwerken. Mit Diagnoseprogrammen prüfst du, ob die Kommunikation fehlerfrei läuft. Wenn notwendige Updates anstehen, spielst du neue Software ein und dokumentierst jeden Schritt.


Fehler analysieren und reparieren:

Kommt ein Gerät aus der Produktion oder vom Kunden zurück, analysierst du den Fehler. Du schaust dir Schaltpläne an, misst Ein- und Ausgangssignale und prüfst die Baugruppen bis hinunter auf Bauelementebene. Danach entscheidest du, ob eine Reparatur sinnvoll ist oder ob Komponenten komplett ersetzt werden müssen.


Service beim Kunden:

Zum Berufsalltag gehört auch der direkte Kontakt mit Kunden. Du nimmst Störungsmeldungen entgegen, prüfst die Geräte vor Ort und erklärst am Ende, wie man die Systeme richtig bedient. Gerade in Produktionsumgebungen zählt jede Minute, deshalb arbeitest du sehr sorgfältig und lösungsorientiert.

Inhalte in der Berufsschule

Inhalte in der Berufsschule

Grundlagen der Elektrotechnik verstehen:

Im Unterricht lernst du, wie Stromkreise funktionieren, welche Schutzmaßnahmen wichtig sind und wie du Bauteile richtig dimensionierst. Dazu gehören Netzformen, Schutzarten sowie Regeln zur Unfallverhütung.


Schaltungen analysieren und anpassen:

Schaltpläne begleiten dich vom ersten Ausbildungsjahr an. Du bekommst beigebracht, wie Steuerungen funktionieren, wie man logische Verknüpfungen aufbaut und welche Signale an welchen Stellen entstehen. Das hilft dir später, Fehler schneller zu finden oder Geräte anzupassen.


Geräte und Baugruppen konzipieren:

In der Schule erfährst du, wie man elektronische Baugruppen plant, Bauteile auswählt und Schaltpläne erstellt. Außerdem übst du, analoge und digitale Signale zu deuten und geeignete Messverfahren auszuwählen.


Informationstechnik anwenden und Netzwerke aufbauen:

Viele Geräte sind heute vernetzt. Deshalb zeigt man dir, wie Daten übertragen werden, wie Bussysteme aufgebaut sind und welche Protokolle genutzt werden. Mit diesem Wissen kannst du später Systeme in Netzwerke einbinden und Störungen in Datenleitungen finden.


Geräte prüfen und Qualität sichern:

Damit Geräte zuverlässig funktionieren, sind Prüfverfahren wichtig. In der Schule trainierst du, wie man Prüfabläufe plant, Messwerte dokumentiert und Qualitätsstandards einhält. Dazu gehören auch Themen wie Fehleranalyse oder Prozessoptimierung.

Wie viel verdient man in der Lehre als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme?

Während der Lehre als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme kannst du mit folgenden Lehrlingseinkommen rechnen:

  • 1. Lehrjahr: 970 Euro
  • 2. Lehrjahr: 1’050 Euro
  • 3. Lehrjahr: 1’140 Euro
  • 4. Lehrjahr: 1’200 Euro

Du möchtest gerne mehr erfahren? Hier geht es zur Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme Gehaltsseite.

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Nach der Lehre kannst du...
  • sämtliche Elektronik für Freunde und Familie selbst verkabeln.
  • mit Begriffen wie Ohm, Ampere und Volt umgehen wie ein Profi.
  • selbst am Computer Schaltplatten für Leitplattenlayouts designen.

Karriere

Welche Fort- und Weiterbildungs­möglichkeiten gibt es als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme?

Es gibt unzählige Fort- und Weiterbildungen, die du nach deiner Ausbildung anstreben kannst. Diese vertiefen nicht nur dein Fachwissen, sondern bieten dir auch eine gute Verhandlungsgrundlage für Gehaltserhöhungen! Folgende Optionen könntest du wählen:

Weiterbildungen

Weiterbildungen

Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik:

In dieser Weiterbildung vertiefst du dein Wissen zu Energieeffizienz, modernen Steuerungssystemen und erneuerbaren Energien. So übernimmst du mehr Verantwortung, wirst Spezialist für komplexe Anlagen und bist in der Lage, Projekte zu leiten.


Installateur- und Heizungsbau­meister (HWK):

Mit diesem Meisterkurs lernst du handwerkliches Know-how, Betriebsführung und Mitarbeiterführung. Anschließend kannst du einen eigenen Betrieb gründen oder eine leitende Position in einem SHK-Betrieb (Sanitär, Heizung, Klimatechnik) übernehmen.


Geprüfter Technischer Fachwirt (IHK):

Diese Weiterbildung verknüpft technisches Wissen mit kaufmännischem Verständnis. Du planst Investitionen, kalkulierst Kosten und optimierst Prozesse. Damit bist du an der Schnittstelle zwischen Technik und Management tätig.

Wie sind die Zukunftsaussichten als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme?

Deine Zukunft sieht hervorragend aus! Moderne Geräte nutzen wir heute überall. Sie sind in der Industrie, in Laboren, in der Medizin und in der Kommunikationstechnik zu finden. In allen Branchen werden Fachkräfte gebraucht, die Baugruppen herstellen, Fehler finden und Geräte zuverlässig einstellen können. Genau dieses Wissen bringst du mit.

Mit deiner Ausbildung kannst du in vielen Bereichen arbeiten: in Fertigungsbetrieben, Prüflaboren, Werkstätten, bei Herstellern elektronischer Geräte oder im Service beim Kunden. Ohne stabile Messsysteme, genaue Sensoren und funktionierende Steuerungen können viele Firmen ihre Produktion nicht aufrechterhalten.

Solltest du noch mehr Sicherheit für deine Zukunft wollen, sind Weiterbildungen perfekt für dich! Der Schritt zum staatlich geprüften Techniker bringt dir mehr Verantwortung in Entwicklung oder Qualitätssicherung. Als Industriemeister leitest du später ein Team oder eine ganze Fertigungsabteilung. Wenn du möchtest, kannst du dich sogar Richtung Entwicklung bewegen und neue Geräte mitgestalten.

Kurz gesagt: Mit dieser Ausbildung entscheidest du dich für einen Beruf mit starker Nachfrage, sicheren Perspektiven und vielen Chancen.

Wie viel verdient man als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme?

Als Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme kannst du nach deiner Lehre mit einem Einstiegsgehalt von 2’753 EUR rechnen.

Du möchtest gerne mehr erfahren?

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Bewerbung

Bewerbung Elektroniker Geräte und Systeme: Worauf muss ich achten?

Für die Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme brauchst du eine aussagekräftige Bewerbung. Damit du einen guten Eindruck machst, sollte sie aus einem Anschreiben, deinem Lebenslauf und deinen Anlagen, also den letzten Zeugnissen, bestehen. Optimal sind die letzten beiden Schulzeugnisse sowie Praktikumsbescheinigungen.

Wenn du deine Unterlagen per Mail schickst, empfiehlt es sich, alle in einer einzigen PDF zu bündeln. So wirkt deine Bewerbung ordentlich und übersichtlich. Achte außerdem darauf, dass dein Dateiname klar zeigt, wer du bist und für welchen Beruf du dich bewirbst.

Zum Bewerbungsratgeber

3 Tipps für deine Bewerbung
  • Belege deine Soft Skills:
    Du bist zuverlässig, arbeitest sorgfältig oder hast ein gutes technisches Verständnis? Dann solltest du genau das in deiner Bewerbung zeigen. Beispiele aus Hobbyprojekten, Schul-AGs oder kleinen Reparaturarbeiten zu Hause beweisen, dass du deine Fähigkeiten schon eingesetzt hast. Solche Nachweise helfen den Personalverantwortlichen, dich besser einzuschätzen.
  • Individualisiere deine Bewerbung:
    Sollte die Personalerin bzw. der Personaler merken, dass deine Bewerbung kaum auf das Unternehmen oder die Ausschreibung Bezug nimmt, sinken deine Chancen. Erwähne ruhig die Errungenschaften des Unternehmens und warum dich das begeistert! Vielleicht wurde es ja als BEST PLACE TO LEARN ausgezeichnet? Damit zeigst du, dass du dir Gedanken gemacht hast!
  • Nutze einen passenden Dateinamen:
    Ein klarer Dateiname wirkt professionell und erleichtert die Zuordnung. Eine gute Vorlage wäre zum Beispiel: Max_Mustermann_ElektronikerGeraeteSysteme. So weiß jeder sofort, zu welcher Person und welchem Beruf die Bewerbung gehört.

Was ziehe ich zum Bewerbungsgespräch an?

Du hast eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen? Herzlichen Glückwunsch! Damit hast du die erste Hürde bereits erfolgreich gemeistert! Jetzt kommt es auf einen gepflegten ersten Eindruck an:

  • Für Damen: Eine schlichte Bluse oder ein einfarbiges Oberteil zusammen mit einer dunklen Hose passt perfekt. Dezentes Make-up und ein gepflegtes Erscheinungsbild reichen völlig aus.
  • Für Herren: Ein sauberes Hemd oder ein ordentliches Poloshirt und eine dunkle Hose sind ideal. Ein Anzug ist hier nicht nötig. Achte außerdem auf eine gepflegte Frisur und einen ordentlichen Bart.
Wie gut passt der Beruf Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme zu dir?

Der Beruf Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme passt gut zu dir, wenn ...

  • ... du in deinem Beruf gerne etwas mit deinen Händen erschaffen möchtest
  • ... du in deinem Beruf gerne tüfteln möchtest

Der Beruf Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme passt weniger zu dir, wenn ...

  • ... du nicht in der Höhe arbeiten möchtest
  • ... du nicht viel unterwegs sein möchtest
Elektroniker / Elektronikerin für Geräte und Systeme-Quiz

Wofür steht die englische Bezeichnung AC/DC?

AC steht für „alterning current“ und bedeutet Wechselstrom. DC ist die Abkürzung für „direct current“ und meint Gleichstrom.

Mit welcher Einheit wird die Höhe der Stromspannung angegeben?

Die Spannungshöhe wird in Volt angegeben. Je höher die Spannung, desto mehr Strom kann fließen.

Mit welchem Gerät kann elektrische Energie in mechanische umgewandelt werden?

Der Elektromotor wandelt elektrische Energie in mechanische um und basiert auf dem physikalischen Phänomen des Magnetismus.

Ergebnis

Frage(n) richtig - Vielleicht passt ein anderer Beruf noch besser zu dir. Finde jetzt den passenden Beruf für dich.

Fragen richtig - Es sieht so aus, als würde der Beruf gut zu dir passen. Finde jetzt den passenden Lehrstelle für dich.

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