Moin aus Hamburg! Ich bin Victor, 27 Jahre alt und gebürtiger Bochumer. Ich mache eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei Veolia – in der Zentrale in Hamburg.
Dass ich hier bin, liegt vor allem an meiner Begeisterung für Nachhaltigkeit. Und an meinem „Endgegner“ im Studium, das ich vorher gemacht habe: Physik. Gar nicht meins. Ich brauchte einen neuen Plan. Im Netz bin ich auf Veolia gestoßen.
Nach einem total netten Zoom-Meeting mit der HR und einem Besuch in der Zentrale in der Hafencity hatte ich meinen Ausbildungsvertrag in der Hand. Jetzt kann ich Nachhaltigkeit schaffen – praktisch, greifbar, realistisch.
But first, coffee!
Um 7:30 Uhr bin ich im Büro – denn als „Typ Lerche“ mag ich es, früh zu starten. Gleitzeit macht es möglich. Wir haben mobile Arbeitsplätze. Das bedeutet, sich jeden Morgen einen Schreibtisch auszusuchen und sein Equipment einzurichten. Laptop, Headset, Kundenordner usw. Dann gibt’s erstmal einen Kaffee und Schnack mit den Kolleg*innen.
Im Anschluss bespreche ich mit meiner Kollegin die Tagesziele: Was hat Prio? Welche Schiffe sind angekommen? Läuft alles nach Plan?
Aktuell werde ich in der Abteilung für Export eingearbeitet. Das finde ich super spannend. Unsere Kund*innen – oft aus den USA oder England – liefern uns Altpapier. Veolia ist Spezialist für Papieraufbereitung. Wir recyceln das Papier und bringen es so wieder in den Wertstoffkreislauf.
Meine Lieblings-Aufgabe dabei: Aufträge im System anlegen. Zollanmeldungen, Lieferbedingungen, Einfuhrsteuer und Abrechnung möchten auch koordiniert und bearbeitet werden. Dabei vergeht die Zeit wie im Flug.
Butterbrot und Container-Prüfungen
Um 12:30 Uhr machen wir Mittagspause. Mein „All-time favorite“: Butterbrot mit Gurke – das geht immer. Ich bringe mein Mittagessen mit und esse zusammen mit den anderen Azubis in einer unserer gemütlichen Küchen.
Verspätung mit Dominoeffekt
Danach checke ich, welche Schiffe mit Altpapier eingetroffen sind. Hat der Zoll die Container freigegeben, läuft alles reibungslos? Wenn nicht, wird’s interessant. Dann muss ich improvisieren und schnell Lösungen finden. Knifflig wird es zum Beispiel, wenn sich eine Lieferung verspätet. Dann heißt es fix umplanen, Kund*innen informieren, mit Logistiker*innen und Reedereien sprechen. Das ist herausfordernd, aber genau das, was mir Spaß macht.
Ein spannender Fall: Im März 2021 war im Suezkanal ein Schiff havariert. Über sechs Tage war die wichtigste Wasserstraße zwischen Asien und Europa blockiert. Dadurch entstand ein Stau von mehr als 400 Schiffen. Sämtliche Lieferungen waren verspätet. Das hatte weltweit riesige Auswirkungen und wäre was für mich gewesen.
Sonderurlaub & Berufsschule
Was mich bei Veolia am meisten überrascht hat? Mein Team. Klischees vom steifen Büroalltag? Nicht bei uns. Hier wird gelacht. Es ist manchmal echt witzig. Wir unterstützen uns gegenseitig und sind immer auf Augenhöhe. Was ich außerdem richtig gut finde: Bei Veolia gibt es den „Sozialen Tag“. Heißt, wir bekommen einen Tag frei für gemeinnütziges Engagement. Ein paar Kolleg*innen haben z. B. bei der Hamburger Tafel und bei Hanseatic Help unterstützt. Ich möchte im Tierheim mit anpacken.
Schön ist auch, dass mir die Berufsschule leicht fällt. Durch mein abgebrochenes Studium ist der Stoff für mich easy. Gute Noten schreiben sich quasi von selbst. Nach der Ausbildung mache ich den Fach- und später bestimmt auch den Betriebswirt bei Veolia.
Perfekt für Aufgeschlossene
Wer hätte gedacht, dass ich mich in einem Konzern so wohlfühlen würde? Die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement ist super für alle, die offen und kommunikativ sind. Nachhaltigkeit, Rohstoffkreisläufe, Markt- und Weltwirtschaft – wenn euch das interessiert, seid ihr bei Veolia richtig.